HDR-Bilder

HDR heißt High Dynamic Rage, also ein hochkontrastiges Bild. Am Beispiel eines Fensters läßt sich das sehr gut zeigen. Für die dunkle Wohnung benötigt man eine andere Belichtungszeit als für die Helligkeit außerhalb des Fensters. So muss man 2 Fotos machen – natürlich mit Stativ, denn der Bildausschnitt/Stand muss auf beiden Bildern gleich sein. Nun wählt man an der Kamera die gewünschte Blende (je nach gewünschter Schärfentiefe) im Modus „M“. Den automatischen Weißabgleich sollte man nicht verwenden, da die Kamera sonst eventuell von Belichtung zu Belichtung eine andere Farbtemperatur wählt. Also wählt man am besten je nach Situation z.B. Tageslicht oder Kunstlicht. Nun macht man zwei Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten. Diese beiden Fotos kann man im Photoshop zum HDR-Bild wandeln. Das fertige Bild, gemischt aus den kontrastigsten Teilen beider Bilder kann man noch bearbeiten. Natürlich kann man an der Kamera auch eine Belichtungsreihe (Funktion: Auto Exposure Bracketing AEB) einstellen (-2/0/+2). Die Kamera macht bei fester Blende drei Aufnahmen mit verschiedenen Verschlusszeiten. Ein Foto ist normal belichtet, eines überbelichtet und eines unterbelichtet. Richtig gut wird das Ergebnis aber erst mit vielen abgestuften Belichtungen, damit jedes Detail gut aufgenommen wird. Voraussetzung ist immer ein Stativ, keine Bewegung (Wind, Menschen, Autos, etc.), eine feste Blendeneinstellung und eine fest gewählte Farbtemperatur. Nur die Belichtungszeit soll variieren, sonst nichts!

fenster_a
fenster_b
fenster_hdr

(ja, ich weiß – kein besonders schönes Beispiel – und auch noch aus der Hand geschossen)